Stromtarif-Vergleich: Break-even berechnen

Vergleiche zwei Stromtarife aus Grundpreis, Arbeitspreis und Jahresverbrauch und sieh, ab welchem Verbrauch welcher Tarif günstiger ist.

Dein erwarteter oder abgerechneter Jahresverbrauch. Beide Tarife werden mit demselben Verbrauch verglichen.
Fester Preisanteil pro Jahr laut Tarif A.
Verbrauchspreis laut Tarif A. Der Rechner rechnet intern von ct/kWh in EUR/kWh um.
Fester Preisanteil pro Jahr laut Tarif B.
Verbrauchspreis laut Tarif B. Der Rechner rechnet intern von ct/kWh in EUR/kWh um.
Differenz: Tarif B minus Tarif A-80,00 €Positiv bedeutet: Tarif A ist rechnerisch guenstiger. Negativ bedeutet: Tarif B ist rechnerisch guenstiger.
Jahreskosten Tarif A1.240,00 €
Jahreskosten Tarif B1.160,00 €
Break-even-Verbrauch1.500Negative Werte bedeuten: Der Schnittpunkt liegt ausserhalb positiver Verbrauchswerte.
Abstand der Jahreskosten80,00 €
  • Positive Differenz bedeutet: Tarif A ist rechnerisch guenstiger. Negative Differenz bedeutet: Tarif B ist rechnerisch guenstiger.
  • Der Break-even-Verbrauch ist nur sinnvoll als positiver Verbrauchswert. Negative Werte liegen ausserhalb des normalen Haushaltsbereichs.
  • Der Rechner vergleicht nur Grundpreis und Arbeitspreis aus deinen Eingaben. Boni, Laufzeiten, Preisgarantien, Wechselkosten und Anbieterqualitaet bleiben unberuecksichtigt.

So funktioniert der Stromtarif-Vergleich

Der Rechner vergleicht zwei lineare Stromtarife aus deinen Eingaben: fester Grundpreis, Arbeitspreis und Jahresverbrauch. Beide Tarife werden mit demselben Verbrauch gerechnet, damit die Jahreskosten direkt vergleichbar sind.

Das Ergebnis ist eine Rechengröße, keine Anbieter- oder Wechselberatung. Der Rechner bewertet keine Boni, Laufzeiten, Preisgarantien, Wechselkosten, Anbieterqualität oder aktuellen Marktpreise.

Eingaben und Ergebnisse

Gib für Tarif A und Tarif B jeweils den Grundpreis pro Jahr und den Arbeitspreis in Cent pro Kilowattstunde ein. Den Jahresverbrauch findest du auf der letzten Abrechnung oder in deiner Verbrauchsprognose.

Die Differenz wird als Tarif B minus Tarif A angezeigt. Ein positiver Wert bedeutet: Tarif A ist bei deinem Verbrauch rechnerisch günstiger. Ein negativer Wert bedeutet: Tarif B ist rechnerisch günstiger. Der Abstand der Jahreskosten zeigt denselben Unterschied ohne Vorzeichen.

Die Formel

Der Rechner nutzt für jeden Tarif dieselbe Kostenformel:

Jahreskosten = Grundpreis + Jahresverbrauch x Arbeitspreis

Arbeitspreise gibst du in ct/kWh ein; für die Rechnung werden sie in EUR/kWh umgerechnet. Der Break-even-Verbrauch entsteht aus der Gleichung, bei der beide Jahreskosten gleich sind:

Break-even = (Grundpreis B - Grundpreis A) / (Arbeitspreis A - Arbeitspreis B)

Die Defaultwerte im Formular sind frei gewählte Beispielwerte. Sie sind keine Marktpreise, kein Datenstand und keine Empfehlung.

Break-even richtig lesen

Der Break-even-Verbrauch ist die rechnerische Schwelle, bei der beide Tarife gleich teuer wären. Liegt dein Jahresverbrauch darunter, gewinnt der Tarif mit dem in diesem Bereich niedrigeren Kostenverlauf; liegt er darüber, kann der andere Tarif günstiger werden. Die FAQ Wann lohnt sich ein Tarif mit höherem Grundpreis? erklärt diese Schwelle an einem kurzen Beispiel.

Wenn beide Arbeitspreise gleich sind, gibt es keinen einzelnen Break-even: Dann entscheidet rechnerisch der niedrigere Grundpreis. Wenn der Break-even negativ ist, liegt der Schnittpunkt unter 0 kWh/Jahr. Im sinnvollen Bereich ab 0 kWh ist dann einer der beiden Tarife durchgehend günstiger.

Grenzen der Rechnung

Der Rechner modelliert nur zwei einfache Tariffunktionen mit konstantem Arbeitspreis und festem Jahresgrundpreis. Preisstaffeln, HT/NT-Tarife, dynamische Tarife, Boni, Neukundenrabatte, Vertragslaufzeiten, Preisgarantien, Wechselkosten und Anbieterqualität bleiben außerhalb der Rechnung.

Wenn du eine konkrete Jahresabrechnung mit gezahlten Abschlägen prüfen willst, passt der Abschlagsrechner besser. Für einzelne Geräte ohne Grundpreis nutzt du den Stromkostenrechner. Die Bestandteile des Strompreises ordnet der Ratgeber Woraus sich der Strompreis zusammensetzt ein.

Weiterführend

Der Ratgeber Stromanbieter wechseln: So sparst du bei der Stromrechnung ordnet Tarifbestandteile im Wechselkontext ein. Für die reine Schwellenfrage zwischen Grundpreis und Arbeitspreis reicht der Rechner hier aus.

Quellen

  • Reine Kosten- und Energiebilanz

    EnergyToolsAnnahmeJahreskosten = Grundpreis + Jahresverbrauch × Arbeitspreis; der Schnittpunkt folgt aus dem Gleichsetzen beider Tarife. Beide Tarife sind Eingaben — der Rechner kennt keine Marktdaten und bewertet keinen Anbieter.Abruf: 29.08.2026

  • Was der Vergleich nicht abbildet

    EnergyToolsAnnahmeNeukundenboni, Sofortboni, Mindestlaufzeiten, Preisgarantien, Kündigungsfristen und Kosten des Wechsels bleiben aussen vor. Genau diese Posten entscheiden bei Tarifen mit ähnlichem Arbeitspreis oft mehr als die Rechnung selbst.Abruf: 29.08.2026

Häufige Fragen

Wann lohnt sich ein Tarif mit höherem Grundpreis?

Ein Tarif mit höherem Grundpreis lohnt sich rechnerisch nur, wenn der niedrigere Arbeitspreis die höhere feste Jahresgebühr bei deinem Verbrauch ausgleicht. Unterhalb dieser Schwelle ist meist der Tarif mit niedrigerem Grundpreis im Vorteil; oberhalb kann der niedrigere Arbeitspreis den Ausschlag geben.

Die Schwelle heißt Break-even-Verbrauch. In Worten: Du teilst die Differenz der Grundpreise durch die Differenz der Arbeitspreise. Wichtig ist die Einheit: Arbeitspreise in Cent pro kWh müssen für die Rechnung in Euro pro kWh umgerechnet werden.

Ein frei gewähltes Beispiel, keine Marktpreise: Tarif A kostet 120 Euro Grundpreis pro Jahr und 32 ct/kWh. Tarif B kostet 180 Euro Grundpreis pro Jahr und 28 ct/kWh. Tarif B ist beim Grundpreis 60 Euro teurer, spart aber 4 ct je kWh. Der Break-even liegt deshalb bei 60 Euro / 0,04 Euro je kWh = 1.500 kWh. Bei weniger als 1.500 kWh wäre Tarif A rechnerisch günstiger, bei mehr als 1.500 kWh Tarif B.

Diese Rechnung bewertet nur Grundpreis, Arbeitspreis und Jahresverbrauch. Boni, Vertragslaufzeiten, Preisgarantien, Wechselkosten, Anbieterqualität und aktuelle Marktpreise gehören nicht in diese einfache Break-even-Rechnung.

Für deine konkreten Eingaben nutzt du den Stromtarif-Vergleich. Dort kannst du zwei Tarife mit eigenem Jahresverbrauch, Grundpreis und Arbeitspreis nebeneinander rechnen.