Wasserzähler
Ein Wasserzähler misst den Trinkwasserverbrauch meist in Kubikmetern; die Differenz zweier Stände ergibt den Verbrauch.
Ein Wasserzähler misst, wie viel Trinkwasser durch die Leitung geflossen ist. Für die Kostenrechnung ist vor allem der Stand in Kubikmetern wichtig: Ein Kubikmeter entspricht 1.000 Litern.
Einheit m3 richtig lesen
Auf der Abrechnung und am Zähler wird Wasser meistens in m3 angegeben. Die vollen Kubikmeter sind die Hauptzahl für die Rechnung. Je nach Zähler gibt es zusätzliche Nachkommastellen oder rote Ziffern für Literanteile. Für grobe Jahres- und Monatsrechnungen reichen meist die vollen m3; für einzelne Nutzungen rechnest du Liter selbst in m3 um.
Die Umrechnung ist einfach:
Liter / 1.000 = m3
40 l Duschwasser sind also 0,04 m3. Eine Waschmaschine mit 50 l je Programm würde 0,05 m3 Wasser nutzen. Solche Literwerte sind Eingaben oder Gerätewerte, keine Zählermeldung.
Verbrauch aus zwei Ständen berechnen
Der Verbrauch im Zeitraum ist die Differenz aus Endstand und Anfangsstand:
Verbrauch = Zaehlerstand neu - Zaehlerstand alt
Wenn der neue Stand niedriger ist als der alte, stimmt mindestens eine Eingabe nicht oder es wurde ein anderer Zähler abgelesen. Der Wasserkosten-Rechner sollte diese Differenz deshalb nicht als negativen Verbrauch akzeptieren.
Der allgemeine Begriff Zählerstand erklärt die gleiche Logik für Energiezähler. Beim Wasserzähler ist die Einheit m3 statt kWh.
Wasserzähler und Warmwasserzähler unterscheiden
Ein Hauptwasserzähler misst den Frischwasserbezug. In manchen Wohnungen oder Anlagen gibt es zusätzliche Warmwasserzähler. Sie helfen bei der Verteilung von Warmwasserverbrauch, ersetzen aber nicht automatisch den Gesamtverbrauch aus der Wasserabrechnung.
Für Energiekosten der Warmwasserbereitung zählen Wassermenge, Temperaturhub und Erzeugerart. Für Frisch- und Abwasserkosten zählen Kubikmeter, Trinkwasserpreis und Schmutzwasserpreis.